Mittwoch, 18. März 2015

(5) Wineglass Bay - schönste Bucht Tasmaniens und Stippvisite in Launceston

Ein Tourismus-Magnet: Wineglass Bay


Tasmanien
Auf dem Weg zur Freycinet Peninsula 

Tasmanien

Tasmanien
Freycinet Peninsula
Tasmanien
Der Mount Amos vor uns 
Tasmanien
Karte Freycinet Peninsula

Wir fahren die Westküste hinauf. In halber Höhe der Insel nehmen wir die Abzweigung zur Freycinet Peninsula. Der Name rührt von einer französischen Forschungsfahrt her (1802), bei dem der Unter-Leutnant Louis Freycinet die Erkundungen kartografierte. Erst geht es durch die Wälder des Nationalparks, dann erheben sich schroffe Berge. In Coles Bay (genannt nach einem ersten weißen Siedler/1830) machen wir auf dem Campingplatz Halt. Coles Bay - netter kleiner Seebadeort an einem schönen  und breiten Sandstrand. In einem Restaurant essen wir einen wunderbaren Meeresfrüchteteller.

Am nächsten Tag lockt der Mount Amos über uns. Über ihn geht es zur Wineglass Bay – die als eine der schönsten Buchten der Welt klassifiziert ist. Wir- die wir auch von einer so klassifizierten Bucht kommen – Roses an der Costa Brava – sind natürlich gespannt auf diese Bucht. Mit vielen Chinesen oder Japanern machen wir uns auf den Aufstieg – überall an den touristischen Highlights Tasmaniens trifft man Asiaten. Wir beeilen uns, um den lauten und knipsenden Gruppen zu entkommen – die Natur mit ihren knorrigen Bäumen und großen Felsblöcken ist schön und will in Stille genossen werden. Der Aufstieg ist steil und wir müssen immer wieder eine Rast einlegen – glücklicherweise die Massen unter uns auch. Oben am Aussichtspunkt angekommen, setzen wir uns auf Felsen und blicken auf die Bucht hinab. Umgeben von Bergen im Wolkendunst öffnet sich unten das meergefüllte Halbrund eines weißen Sandstrandes. Kein Mensch darauf zu sehen. Wirklich traumhaft!  Kaum zu glauben – was wir auf eine Tafel lesen - dass sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die türkisfarbenen Wasser der Bucht rot färbten, wenn die Walfänger Wale abschlachteten. 
Angesichts des schlechten Wetters verzichten wir darauf, den mühsamen Weg hinunter zu steigen. An Baden ist eh´ nicht zu denken!

Aufstieg zum Mount Amos 
Rückblick auf  Coles Bay
Geschaff t - Lookout zur Wineglass Bay 
Wineglas Bay Tasmanien
Das ist sie - eine der schönsten Buchten der Welt 


Stip-Visite in Launceston


Durch das teilweise waldreiche und einsame Inselinnere  fahren wir nach Launceston. Die zweitgrößte Stadt Tasmaniens im  Norden der Insel  - Hafen am Tamar River  -  empfängt uns mit viel Grün, subtropischen Pflanzen und wärmerem Klima als wir es bisher hatten. Hier gibt es auch bekannte Weingebiete, die meisten Tasmaniens. Im Tamar Valley wachsen  „Cool Climate“-Weine.

Wir übernachten auf einem Campingplatz und fahren von dort aus zur Cataract Gorge, direkt vor den Toren der Stadt. Das ist ein Ensemble von malerischen Schluchten, Wildbach, Seen, Park-Gärten und Aussichtspunkten. Auf einer Sesselbahn schweben wir über das Gelände und erkunden es dann per Pedes.

Natürlich machen wir auch einen durch Regengüsse gestörten Stadtbummel, finden historische Bauten im georgianischen und victorianischen Baustil, Geschäfte in den Fußgängerzonen und fahren dann über eine Brücke zum modernen Queen Victoria Museum. Es liegt in einem Park, umgeben von Hafen- und alten Industrieanlagen. Wieder finden wir hier Ausstellungen zu den  Aborigines, zur Besiedlung und Tierwelt Tasmaniens, Kunst, darüber hinaus ein Planetarium – das den südlichen Sternhimmel zeigt - und eine historische Eisenbahnwerkstatt. Irgendwie wiederholen sich Stadtbilder und Museumsausstattungen immer wieder in Australien – die relativ kurze Geschichte der Europäer macht sich halt doch bemerkbar. Einige Ausstellungstücke gefallen uns, z. ein alter Wohnwagen, ein von der Decke hängendes historisches Flugzeug und die alten Eisenbahnwaggons.

Cataract Gorge Launceston 

Stauteich in Cataract Gorge 
Spazierweg die Felsen hinauf 
Im Museum Lauceston 
Alter Wohnwagen 
So sah es frueher in einem Wohnwagen aus
Und so sah's bei uns im Campercar aus 

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