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Auf der Fahrt in die Innenstadt von Melbourne |
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Blick von der Terrasse des Restaurants "Naked for Satan" in Fitzroy auf die Skyline von Melbourne |
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Krippenbild vor dem Rathausplatz von Melbourne |
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Santa Claus in Melbourne |
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Vorweihnacht auf dem Rathausplatz in Melbourne |
Das Wetter war auch im voweihnachtlichen Melbourne kühl und wechselhaft, wohin wir zurückkehrten. Vor-weihnachtlich - etwas sonderbar für uns, denn trotz des zunächst kühlen Wetters war es um diese Zeit Som-mer in Australien.
Wir wohnten bei
sehr netten Leuten, einem emeritierten Professor und seiner Frau, mit
denen wir uns trotz einiger Sprachschwierigkeiten sehr gut verstanden. Ihr gepflegtes Haus in dem ruhigen Vorort Carlton hat den uns ansprechenden Namen "The Olive Tree" ( ein Olivenbäumchen stand tatsächlich im Vorgarten). Ihre Freundlichkeit und Gastfreundschaft war hervorhebenswert. Wir
stellten bei unseren Gesprächen fest,
dass wir eine Menge privater und beruflicher Gemeinsamkeiten haben, hier am
„anderen Ende der Welt“ (das „andere Ende der Welt“ war das aber natürlich nur für
uns).
Wenn man in Australien ein Privatzimmer mietet, wird man – so unsere
Erfahrung - wie Familienbesuch
aufgenommen, Hausbenutzung, viel
Zusammensitzen und Konversation, Ratschläge, evtl. gemeinsame Unternehmungen sind
üblich. Das ist zunächst für uns ungewohnt und manchmal etwas anstrengend, aber schließlich gewöhnt man sich daran und geht darauf ein. Und diese Art von
Unterbringung hat den Vorteil, dass man Australiern persönlich näher kommt, was
in Hotels ja kaum der Fall ist.
So sind die Australier -
man ist nicht so förmlich wie bei uns, sondern
lockerer („relaxed“ ist ein Lieblingswort). Man nimmt das Leben leichter
als in Deutschland und Katalonien und man bemüht sich immer um Freundlichkeit,
gute Laune, nette Worte. Gemeinsamkeit wird hoch gehalten („stay together“).
Vom Haus der Millers – und später vom Haus unserer Tochter in Fitzroy - aus, erkundeten wir mit viel Laufen und
Tram-Fahren Melbourne. Wir lernten die Freunde und Arbeitskollegen Anna-Lenas kennen und besuchten sie auch an ihrem Arbeitsplatz. Der Verlag, in dem sie arbeitet, hat ein älteres Gebäude in Preston sehr ansprechend renovieren lassen und bezogen. Man stellt dort schöne Bücher für Firmen, Institutionen und Privatleute her, die diese in Auftrag geben, meist "Erinnerungsbücher" zu besonderen Anlässen. Anna-Lena ist Project Manager und für das "Werden" der Bücher bis zur Fertigstellung und Präsentation verantwortlich.
Wir machten auch
Ausflüge, z. B. in die Weinkellerei im Yarra Valley, wo Anna-Lenas Freund als
„Kellermeister“ Weine kreiert. An katalanische Weine gewöhnt, hatten wir ein bisschen Vorurteile gegenüber australischen Weinen, die uns manchmal zu "artifiziell" schmeckten. Aber die Kostproben haben uns überzeugt, dass in diesem Weingut ein vorzüglicher und "natürlich" schmeckender Wein hergestellt wird. Besonders gut hat hat uns der Riesling gemundet, den Dom privat kellert. Na ja, schließlich hat der Master-Oinologe u. a. auch im Rheingau gelernt.
Über Melbourne und weitere Ausflüge in die Umgebung schreibe ich in den nächsten Artikeln.
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"The Olive Tree" |
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Mit unserem Gastgeber Don |
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Verlagsgebäude in Preston
Produkt-Managerin im Büro
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Vor den Weinfeldern des Weingutes Oakridge im Yarra Valley |
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Anna-Lena und Dom im Restaurant des Weingutes |
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Der Kellermeister an seinem Arbeitsplatz |
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Doms Riesling |
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